Seit Erlass des Gewaltschutzgesetzes am 01. Januar 2002 bearbeitet Rechtsanwältin Krämer regelmäßig Gewaltschutzverfahren, insbesondere auch in engem Kontakt mit den Interventionsstellen für häusliche Gewalt.


Gewalttätige Übergriffe im Bereich der eigenen Wohnung durch einen Lebens- oder Ehepartner sind nicht selten. Statistisch betrachtet, haben 20 % der Frauen körperliche Gewalterfahrungen in einer Paarbeziehung erlitten. Auch Männer werden nicht selten Opfer von Gewalt in Lebenspartnerschaften.
Die Regelungen des Gewaltschutzgesetzes haben sich den Schutz von Gewaltopfern beiderlei Geschlechts zum Ziel gesetzt.


Das Gewaltschutzgesetz ermöglicht bei einer offensichtlichenGewalttatoder bei einer Todesdrohung die Wegweisung des Täters ausder gemeinsamen Wohnung, um das Opfer zu schützen. In Bereich des Amtsgerichtes Köln wird diese Wegweisung üblicherweise für sechs Monate ausgesprochen. Die Wegweisung kann noch einmal für weitere sechs Monate verlängert werden, wenn besondere Umstände vorliegen. Zusätzlich kann regelmäßig zum Schutze des Opfers ein Kontakt- und Kommunikationsverbot, sowie ein Näherungsverbot (Bannmeile) ausgesprochen werden. Dies ist bei nachgewiesener häuslicher Gewalt üblich.


Voraussetzung zur erfolgreichen zügigen Durchsetzung eines Antrages ist eine Eidesstattliche Erklärung des Opfers, ein polizeiliches Einsatzprotokoll und soweit vorhanden ein ärztliches Attest. Doch auch wenn Sie aufgrund Ihrer speziellen Umstände nicht alle diese Unterlagen beibringen können, kann ein Antrag sinnvoll und erfolgreich sein. Ihre individuelle Situation könnnen wir gerne in einem Gespräch erläutern.